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Das bessere Finanz- und Wirtschaftssystem – Teil 1

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von Sociobilly am 12. Oktober 2015

GeldEs wird stets behauptet, dass unser Geldsystem alternativlos sei, genau so wie der Kapitalismus die einzige Alternative zum Kommunismus sei. Das ist jedoch kompletter Unsinn und diese falsche Wahrnehmung mag wohl daran liegen, dass die Fachleute der Mainstreamökonomie, die sich damit befassen und solchen „Die Erde ist eine Scheibe“-Quatsch behaupten, offenbar nicht in der Lage sind, die Probleme und ihre Ursachen in ihrer Gesamtheit zu erkennen und brauchbare Lösungen zu entwickeln. Ökonomen sollten sich besser mit Mathematikern, Physikern und Ingenieuren zusammentun, denn diese Berufsgattungen verfügen über das nötige Wissen und eine Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte lange Erfahrung, mathematisch beschreibbare Probleme zu analysieren und stabile Systeme zu konstruieren. Ein erster solcher ganzheitlicher und mathematisch fundierter Lösungsansatz wird in diesem Beitrag mit vorgängiger Zusammenfassung der Ausgangslage gewagt.

Grundlagen des zinspflichtigen Schuldgeldsystems

Nachdem ich die Konstruktionsfehler und Probleme unseres zinspflichtigen Schuldgeldsystems ebenso wie den Spekulationsmarkt mit Risiken (Derviate als Finanzwetten) in mehreren Beiträgen bereits ausführlich beleuchtet habe, fasse ich sie an dieser Stelle „kurz“ zusammen, um anschliessend einige alternative Denkansätze vorzustellen, bevor ich in kommenden Beiträgen das Design eines auf einem komplett anderen Paradigma beruhendes Finanz- und Wirtschaftssystems vorstelle. Dessen Basis bildet ein leistungsbasiertes Geldsystem, das mit einer grundlegenden Reform des Steuersystems und des Rechts an natürlichen Ressourcen (insbesondere auch des Bodenrechts) einhergeht.

Wesen des Geldes

Geld hat gemäss geltender Lehre drei Funktionsziele:

  1. Tauschmittel
  2. Wertaufbewahrung
  3. Wert- bzw. Preismassstab

Von diesen konkurrenzieren sich die ersten beiden in gewisser Weise und schliessen sich zum gleichen Zeitpunkt gegenseitig aus, da man Geld nicht gleichzeitig tauschen und behalten kann. Die primäre Funktion ist allerdings die als Tauschmittel. Die anderen beiden sind sekundäre Funktionen, die der Tauschmittelfunktion dienen.

Für Geld kann man Waren und Dienstleistungen kaufen, weil es Geld ist. Und es gibt Ökonomen, die behaupten, alles sei Geld, wofür man etwas kaufen kann. Dass dies ein unsinniger Zirkelschluss ist, der zum Verständnis des Geldes nichts beiträgt, erkannte bereits Kurt Tucholsky.

Geld ist ein Tauschmittel, das eine arbeitsteilige Gesellschaft erst ermöglicht. Aber es ist weder ein Produktions- oder ein Konsumgut noch eine Dienstleistung. Geld bildet eine eigene „Güterkategorie“. Der Wert des Geldes ist heute mehr ein religiöser als ein materieller, denn dieser entsteht durch Vertrauen beziehungsweise durch den (kollektiven) Glauben an den Wert. Der Wert bedingt nicht die Bindung an einen Wertträger (und somit auch nicht an Gold). Eine Banknote ist bloss ein Stück (möglichst fälschungssicher) bunt bedrucktes Papier und eine Münze ist bloss ein Stück geprägtes Metall, auf denen ein Wert aufgedruckt beziehungsweise eingeprägt ist. Das Geldsystem funktioniert nur, solange unter den beteiligten Wirtschaftssubjekten ein Konsens über diesen Wert besteht.

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Völkerwanderung im 21. Jahrhundert – Livebericht vor Ort

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von Sociobilly am 7. Oktober 2015

Billy Six interviewt Syrische Flüchtlinge im Zug nach München
Billy Six interviewt Syrische Flüchtlinge im Zug nach München

Der Berliner Billy Six ist eigentlich freischaffender Finanz- und Vorsorgeberater. Er ist aber auch Journalist der noch zu DDR-Zeiten 1986 als Schüler- oder Jugendzeitung mit politischem Anspruch gegründeten JUNGEN FREIHEIT, die sich als alternative Wochenzeitung zu den klassischen Printmedien versteht, und vor allem ist er ein neugieriger Globetrotter, der dem Zeitgeschehen selber auf den Grund geht, anstatt blind den manipulierten Berichten in den Massenmedien zu vertrauen. Deshalb tingelt Billy Six seit 2010 in der Welt herum und besucht die Krisenherde der Welt, um aus erster Hand direkt vor Ort zu berichten. Six wurde im Dezember 2012 in Syrien von Regierungstruppen wegen illegaler Einreise festgenommen. Dank der Vermittlung durch die russische Botschaft in Damaskus wurde er nach dreimonatiger Haft im März 2013 wieder freigelassen. Darüber hat er sogar ein Buch geschrieben: „Marsch ins Ungewisse. Gefangen im Syrien-Krieg„. Er hat gelernt, sich in Arabisch zu verständigen, und seit Ende 2013 betreibt er einen eigenen YouTube-Kanal. Billy Six ist mit den Migranten von Mazedonien bis München mitgereist, hat sie interviewt und sie nach ihren Ansichten, Beweggründen und Hoffnungen gefragt. Entstanden ist eine ungeschminkte und sehr eindrückliche Video-Reportage, die für sich selber spricht:


Vor-Ort Reportage über „syrische Flüchtlinge“ von Billy Six

Aus dem Material von Billy Six hat die Junge Freiheit einen Beitrag für ihren Fernsehkanal JF-TV gemacht:


JF-TV über die Asylkrise in Deutschland

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Völkerwanderung im 21. Jahrhundert – Flüchtlinge oder Migrationswaffe?

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von Sociobilly am 2. Oktober 2015

Mit grosser Sorge verfolge ich in den letzten Jahren die politischen Entwicklungen in und um Europa herum sowie die Berichterstattung in den Medien darüber. Die einseitigen, aus Halbwahrheiten bestehenden bis mithin frei erfundenen Nachrichten erzürnen mich immer wieder ebenso wie das bewusste, systematische Auslassen und Verschweigen von relevanten Tatsachen. Was mich aber noch mehr verärgert ist, dass die Massenmedien zugleich einen Gesinnungsterror ausüben und eine sachliche, differenzierte Auseinandersetzung mit den Themen im Keim ersticken. Politisch nicht korrekte Meinungsäusserungen können leicht die Karriere kosten. Sociobilly hält jedoch nichts von aus dem rhetorischen Repertoire von Nazi-Propaganda-Minister Joseph Goebbels stammenden Begriffen wie „Politische Korrektheit“ und wagt eine eigene, umfassende Analyse des Themas „Massen-Migration“.

Kriegsflüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge und abenteuerlustige Migranten

Auch wenn in den Medien immer nur von „Flüchtlingen“ die Rede ist, die grosse Mehrheit der Migranten sind keine wirklichen Flüchtlinge, zumindest nicht nach der Definition der UNO-Menschenrechtskonvention. Es gibt unter ihnen durchaus auch Menschen auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien und dem Terror des IS, doch anzahlmässig stellen sie insgesamt eine Minderheit dar. Es kommen grossmehrheitlich junge Männer zwischen 16 und 30 Jahren, d.h. im zeugungs- und wehrfähigen Alter, vornehmlich aus anderen Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Irak, Äthiopien, Sudan, Algerien, Libyen und Tunesien. Bald werden ihnen auch aus dem Gazastreifen vertriebene Palästinenser folgen, die ihrer Lebensgrundlage durch die zionistische Landnahme beraubt wurden. Viele der Ankömmlinge werfen ihren Pass weg und behaupten, aus Syrien zu stammen und auf der Flucht zu sein, um nicht vorschnell abgeschoben zu werden. Bei der erwarteten Aussicht auf Wohlstand lohnt es sich, Syrer zu sein. Auch anderen Teilen der Welt ist ökonomisches Denken offenbar nicht fremd. Untersuchungen des UNHCR haben aufgezeigt, dass der Anteil von Frauen und Kindern insgesamt gerade mal 18% ausmacht. Dies entspricht nicht der demografischen Verteilung in den syrischen Flüchtlingslagern und wie sie bei „normalen“ Flüchtlingsströmen zu erwarten wäre. Sie müsste ausgewogener und der Frauenanteil sogar höher als jener der Männer sein, da viele von letzteren im Kampf gefallen sind. Wenn man jedoch, wie dies gerade in den Massenmedien getan wird, den Flüchtlingsbegriff grosszügig für jeden Immigranten anwendet, sind diese Statistiken natürlich nicht mehr anwendbar.

Allen Migranten gemeinsam ist die Sehnsucht nach einem „besseren Leben“, aber nur eine Minderheit flieht aus Verzweiflung oder vor einer existenziellen Bedrohung. Es kann nicht unsere Aufgabe sein, jedem ein besseres Leben zu ermöglichen, der nur danach ruft. Wirklichen Flüchtlingen in Not zu helfen, ist nach unserem Werteverständnis hingegen eine moralische Verpflichtung. Aber auch sie muss sich an den Grenzen des Möglichen und Machbaren orientieren. Auch ein Land wie Deutschland hat nicht die Möglichkeit, alle Flüchtlinge der Welt aufzunehmen, was Mutti Merkel offenbar noch nicht ganz verstanden hat. Es kann nicht erwartet werden, dass jedem Minderprivilegierten zu mehr Wohlstand verholfen wird, und schon gar nicht gibt es ein Recht auf Wohlstand, schliesslich muss auch bei uns (fast) jeder für seinen Lebensunterhalt arbeiten. Der sozialistische Wohlfahrtsstaat ist schon lange ein Auslaufmodell und hat noch gar nie funktioniert. Doch kann man es den Migranten verübeln, dass sie ein „besseres Leben“ suchen? Wohl kaum. Schliesslich fühlen sie sich von uns dazu gerade ermuntert und von Mutter Theresa Merkel eingeladen, ins Land ihrer vermeintlichen Träume zu pilgern und dafür die Strapazen der langen und risikoreichen Reise in Kauf zu nehmen. Wir dürfen davon ausgehen, dass wir uns in ihrer Situation ähnlich verhalten würden.


Syrischer Flüchtling spricht über seine Gründe für die Migration nach Europa

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Völkerwanderung im 21. Jahrhundert – Die Migrationswelle bricht über Europa herein

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von Sociobilly am 8. September 2015

Syrische Flüchtlinge
Syrische Flüchtlinge

Die neuste Welle von Einwanderern aus Syrien, Afghanistan, Irak, Albanien, Tunesien, Lybien, Sudan, Somalia und anderen, hauptsächlich muslimischen Ländern spaltet die Bevölkerung und lässt die Emotionen kochen. Offensichtlich bewegt die Thematik die Gemüter ausserordentlich und das sicher aus gutem Grund, von welcher Seite man das Ganze auch immer betrachten mag. Doch eine sachliche Diskussion scheint kaum möglich zu sein. Die Massenmedien und die meisten Politiker tragen auch nichts Konstruktives dazu bei, sondern liefern uns hauptsächlich nur polemische, demagogische Beiträge und beschimpfen und diskriminieren anders Denkende. Nicht selten hört und liest man Begriffe wie Sozialromantiker oder Sozialrassist, humanitäre Hilfe für Flüchtlinge wird gefordert und vor der Islamisierung Europas wird gewarnt. Das Problem ist komplex und von Leuten mit einem einfachen, monokausalen Weltbild nicht zu bewältigen.

Alles Flüchtlinge?

Flüchtlinge im SchlauchbootMehrere Gruppen von einigen Hundert Personen ziehen von den Massenmedien begleitet und mit dramatischen Bildern und Kommentaren prominent in Szene gesetzt über Mazedonien, Serbien, Ungarn und Österreich vorwiegend ins gelobte Mekka Deutschland. Das verwundert eigentlich nicht, denn für einen Migrationswilligen muss der Werbefilm des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zum Ablauf des deutschen Asylverfahrens wie die Einladung ins Paradies wirken (Update vom 26.10.2015: das Video wurde vom BAMF mittlerweile gelöscht, ist aber noch z.B. hier verfügbar). Viele weitere kommen mit teilweise schrottreifen Schiffen und Schlauchbooten von Nordafrika übers Mittelmeer und einige wagen den langen Landweg über Russland nach Norwegen. Von bis zu 60 Millionen Migranten weltweit ist die Rede – die grösste Völkerwanderung, die die Welt je gesehen hat. Bis zum Jahresende werden allein in Deutschland rund 800’000 Neuankömmlinge erwartet, die der Einladung von Bundeskanzlerin Merkel folgen. Sie werden oft als „Flüchtlinge“ bezeichnet, obwohl die meisten von ihnen die Kriterien der Genfer Flüchtlingskonvention dafür nicht erfüllen und man jetzt schon weiss, dass ihre Asylanträge auf der geltenden Rechtsgrundlage kaum eine Chance auf Anerkennung haben. Nur eine Minderheit von ihnen flüchtet vor einem Krieg wie dem Bürgerkrieg in Syrien (4 Millionen) oder aus den vom Islamischen Staat terrorisierten Gebieten. Als Flüchtlinge werden offiziell nur solche anerkannt, die ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Überzeugung wegen verfolgt werden. „Wirtschaftsflüchtlinge“ gehören nicht dazu und gemäss dieser Konvention ist dieser Begriff somit ein Widerspruch in sich.

Wir haben keinen Plan

Migranten demonstrieren im Keleti-Bahnhof in Budapest
Migranten demonstrieren im Keleti-Bahnhof in Budapest

Aber sie kommen und scheinbar gibt es keine Macht der Welt, die sie daran hindern könnte. Das stellt vor allem auch die Länder der Schengen-Aussengrenze wie Spanien, Italien, Griechenland und Ungarn vor grosse logistische Probleme und dies nicht nur, weil sie ihre vertragliche Verpflichtung zur Erstregistrierung der Ankömmlinge zu erfüllen haben. Flüchtlingshilfsorganisationen, Asylbehörden, Polizei und Politiker sind angesichts der Zahl der Migranten planlos und hoffnungslos überfordert. Bis Ende Jahr 800’000 Unterkünfte allein in Deutschland herzurichten, hiesse zwei Städte in der Grösse von Zürich innert wenigen Monaten aus dem Boden zu stampfen. Weder die Finanzen noch die Kapazitäten reichen, die nötige Infrastruktur innert nützlicher Frist zu errichten. Die Migranten scheinen sich darüber jedoch keine Gedanken zu machen. Ihrer Vorstellung nach kommen sie schliesslich ins Paradies Europa, in dem Milch und Honig fliesst. Davon kann sie nichts und niemand abhalten und, dass die Menschen kommen, ist nun mal eine Tatsache, auch wenn ihre Illusionen und die Hoffnung auf ein besseres Leben später zwangsläufig von der Realität eingeholt werden. Und gerade das birgt zusätzliches Konfliktpotenzial und ist eine tickende Zeitbombe. Wie können und sollen wir damit umgehen? Dies ist wohl mit eine der grössten Herausforderungen, welche unser christliches Abendland in diesem Jahrhundert zu meistern hat, auch wenn es gar nicht darauf vorbereitet ist. Unsere Kultur steht vor einer grossen Bewährungsprobe. Wie werden wir sie meistern?

Fakten auf den Tisch!

Eine Lösung muss her und das schnell. Doch bevor wir über Lösungen sprechen, sollten wir uns zuerst einmal ein Gesamtbild machen. Dazu hat jemand mit dem Pseudonym „Jasinna“ auf ihrem Youtube-Kanal eine recht ausführliche Auslegeordnung von Fakten und Meinungen (mit Schwerpunkt Deutschland) in einem Video zusammengestellt. Die Länge von 111 Minuten ist wohl der Vielschichtigkeit des Themas geschuldet.


60 Millionen Menschen sind auf der Flucht

Update vom 24.09.2015

Offenbar wurde Jasinnas Video auf YouTube zensuriert: „Dieses Video wurde entfernt, weil es gegen die YouTube-Richtlinie zu Nacktheit oder sexuellen Inhalten verstösst.“. ?!?!? Zum Glück hat sie auch einen Kanal auf Vimeo, wo das Video noch zugänglich ist:


60 Millionen Menschen sind auf der Flucht von Jasinna auf Vimeo

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Wladimir Putin im ARD-Exklusivinterview

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von Sociobilly am 6. Mai 2015

Der russische Präsident Wladimir Putin hat im ARD-Exklusivinterview, das am 16.11.2014 in der Sendung von Günther Jauch ausgestrahlt wurde, klar Stellung bezogen und Flagge gezeigt. Dabei hat er die Provokationen und Unterstellungen von Hubert Seipel äusserst professionell und souverän demontiert und beantwortet. Etwas unklar bleibt, ob Seipels Fragen zuvor mit Putin abgestimmt wurden oder Seipel sich aus freien Stücken so dämlich anstellt.


Russlands Präsident Putin exklusiv im ARD Interview

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Die Macht der Sprache

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von Sociobilly am 4. November 2014

Sprache ist Macht und wer der Sprache mächtig ist, verfügt über Macht. Damit einher geht die Macht, andere zu manipulieren, sowie die Fähigkeit, Machtausübung durch Sprache zu erkennen und zu verstehen. Deshalb durchlaufen Vollblut-Journalisten und -Politiker sowie auch die Mediensprecher der Grosskonzerne entsprechende Trainings, die sie fit für die verbalen Schlachten machen. Am 29. Chaos Communication Congress (29C3) des Chaos Computer Club (CCC) haben Kai Biermann und Martin Haase am 27.12.2012 in ihrem Vortrag mit dem Titel „Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand – Wie Medien unsere Wahrnehmung beeinflussen“ auf recht humoristische Art und Weise einen sehr tiefen, analytischen Einblick gegeben, wie Politiker und Medienschaffende sehr umständlich formulierte und (zumindest auf den ersten Blick) zugleich wohlklingende Nullaussagen machen oder mit bewusst gewählten Formulierungen einen Sachverhalt ins komplette Gegenteil verdrehen. Das Referat hätte durchaus auch Platz in einem Realsatireprogramm des erst kürzlich leider in Rente gegangenen Georg Schramm.


Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand [29c3]

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Der Krieg Reich gegen Arm

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von Sociobilly am 17. Oktober 2014

Georg Schramm referierte auf einer Veranstaltung der GLS Bank im Juni 2014 über den Konflikt des 21. Jahrhunderts: den Krieg der Reichen gegen die Armen. Weitere Kommentare dazu erscheinen mir überflüssig.


Georg Schramm über den Krieg Reich gegen Arm

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Vom Denken in Problemen und Lösungen

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von Sociobilly am 18. Juli 2014

Igel mit Problem

Unser menschliches Dasein wird hauptsächlich geprägt durch unser Denken und unsere Kommunikation darüber. Die Fähigkeit, Dinge und Ereignisse in eine abzählbar endliche und somit überschaubare Menge von Kausalzusammenhängen einzuordnen, und uns darüber auszutauschen, hat uns den Zugang zu Erkenntnissen ermöglicht, die wir in der heute üblichen Systematik als Wissenschaften bezeichnen. Der moderne Mensch denkt hauptsächlich in Problemen und Lösungen. Diese Denkweise hat uns erst den aktuellen Stand der Technologisierung ermöglicht, doch sie hat auch ihre Tücken.

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Wenn Computer an den Börsen handeln – Automated High Frequency Algorithmic Trading

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von Sociobilly am 2. April 2014

Handelspult mit Monitoren

Bereits rund Dreiviertel des weltweiten Handels mit allerlei Wertschriften, mit Devisen und zunehmend auch mit Rohstoffen wird von selbständigen Computerprogrammen ohne jedwelche menschliche Mitwirkung getätigt. Ihre Kauf- und Verkaufsentscheidungen treffen sie in Sekundenbruchteilen aufgrund von Regeln, mit denen sie gefüttert wurden, und führen diese unverzüglich auch aus. Das heisst, diese Systeme platzieren selbständig Angebote, analysieren jene der anderen Marktspieler und wählen den Handelspartner aus, mit dem sie einen Deal abschliessen. Es ist ein Krieg zwischen Handelsrobotern. Die Branche spricht von Innovation, Potential und Wachstum. Künstliche Intelligenz in neuronalen Netzwerken, die mit Marktdaten gefüttert werden, soll das ursprünglich auf „Wenn-Dann-Algorithmen“ basierende Algo-Trading auf die nächste Evolutionsstufe hieven. Visionäre der Branche träumen schon von „Trading in the Cloud“.


The Wall Street Code

in Kategorie: Finanz und Wirtschaft
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Tragödie Ukraine

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von Sociobilly am 11. März 2014

Der als Revolution inszenierte Putsch in der Ukraine ist eine Tragödie für ganz Europa und die auf Lügen basierende Berichterstattung darüber in unseren Medien ist beschämend. Es ist ein Stellvertreterkrieg der USA, welche durch die US-britische Finanzelite dazu gedrängt wird, gegen Russland. Die Ukraine und die EU sind nur Marionetten in diesem Theater, das Folgendes zum Ziel hat:

  1. Destabilisierung der Ukraine.
  2. Schwächung der russischen Militärbasis auf der Krim und damit des Einflusses Russlands sowohl im Schwarzen Meer als auch im Nahen Osten (insbesondere im Syrienkonflikt).
  3. Kontrolle über die russischen Gasleitungen nach Europa.
  4. Einflussnahme auf die Ausbeutung und Verteilung der Bodenschätze in der Gegend des Kaspischen Meeres.

Nur ein Naivling glaubt, es gehe dabei wirklich um die Sicherung von Freiheit und Demokratie. „Mr. DAX“ Dirk Müller fasste die Ereignisse in seinem Tagesausblick von gestern 10. März auf Cashkurs-TV sehr kompakt zusammen:


„Mr. DAX“ Dirk Müller spricht Klartext in Sachen Ukraine

Dem möchte ich vorläufig gar nichts hinzufügen, empfehle aber jedem, sich über alternative Kanäle über die Ereignisse in der Ukraine zu informieren und diese Informationen mit der Gehirnwäsche in unseren Mainstream-Medien sachlich zu vergleichen.

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