Web/Internet

Selbstverteidigung für die Privatsphäre

EFF - Surveillance Self Defense (SSD)

Nur wer die technischen Mittel kennt, um seine Daten und somit auch seine Privatsphäre zu schützen, kann sein Recht darauf auch durchsetzen. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat einen kostenlosen Informationsdienst für jedermann mit dem Projektnamen “Surveillance Self-Defense” (SSD) gestartet. Es ist ein kostenloses Archiv zu umfassenden Informationen über Security, Verschlüsselung und Data Mining. Hier wird gezeigt, wie man sich vor staatlicher Überwachung abschirmt. Leider gehen (für meinen Geschmack) nicht alle Beiträge genügend in die Tiefe. Wer sich jedoch eine Übersicht verschaffen will und den Einstieg in die Materie sucht, findet hier genügend Informationen und Links zu weiteren Informationen. Das EFF-Projekt ist eine ideale Ergänzung zu meinem Artikel „Sicher im Internet unterwegs„.

Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Informationen kann zwar in Datenbanken speichern, aber Wissen ist immer zwischen zwei Ohren und nur dort. Dieses geben wir gerne weiter, wenn wir ein interessiertes Publikum im passenden Kontext dafür haben. So funktioniert Wikipedia und so funktionieren auch alle Blogs mit einem grösseren Publikum. Social Software ist nicht die Lösung sondern lediglich ein Werkzeug, mit dem sich Lösungen realisieren lassen. Social Media (Wikis, Blogs, RSS-Feeds, …) ist nicht gleich Knowledge Management.

Wissen zu teilen, verlangt Offenheit und themenbezogene Netzwerke, welche die täglich Arbeit unterstützen. Dann wird das Teilen des Wissens zum positiven Nebeneffekt der Arbeit. Social Software vernetzt Inhalte mit Menschen und damit auch die Menschen untereinander – ganz unabhängig von formellen Hierarchien. Die Kunst des Wissensmanagements besteht darin, den richtigen Cocktail aus Organisation, Kultur und Technik zu mixen, ohne dadurch einen Information Overload zu kreieren – idealerweise über die Unternehmensgrenzen hinweg. Richtig eingesetzt, rechnet sich Enterprise 2.0 längerfristig auch für den Buchhalter sichtbar.

Simone Happ und Frank Wolf von Projektmanagement 2.0 haben ihre Erkenntnisse mit der Unterstützung von T-Systems MMS in einer medialen Wissensmanagement-Trilogie zu Enterprise 2.0 zusammengestellt:

Der Wikipedia Irrtum: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

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Facebook macht Geld aus Nutzer-Daten

facebook LogoFacebook hat es bisher nicht geschafft, die Werbeeinblendungen auf die Profile seiner Nutzer zurechtzuschneidern und damit Geld zu verdienen. Ein neues Umfrage-Tool soll dies nun ändern. „Engagement Ads“ nennt sich das neue System und nutzt die Angaben in den persönlichen Profilen, um den Nutzern zusätzlich gezielte Fragen zu stellen. Die Ergebnisse werden in Echtzeit berechnet und können sofort genutzt werden. Das ist zwar weder völlig neu noch besonders innovativ, aber aus Sicht des Datenschutzes höchst brisant.

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Blogger-Phishing

Es scheint sich eine neue Variante des Sammelns von persönlichen Daten etabliert zu haben, die vom Einfallsreichtum und von der Kreativität der betrügerischen Datenjäger zeugt. Ihre Ziele sind die Blogger und deren Eitelkeit ist ihre Chance. Web-Schreiberlinge erhalten seit Wochen immer mehr E-Mails mit einem Angebot für eine „Linkkooperation“. Gestern bekam auch ich wieder so ein Schreiben von einem angeblichen „Ron Krüger“ mit folgendem Inhalt: Continue reading

Internet für Qualitätsjournalismus

Das Internet eröffne für den Qualitätsjournalismus neue Möglichkeiten, sagt Jay Rosen. Er ist Professor für Journalismus an der New York University und betreibt das führende Journalismus-Blog „PressThink“ sowie die Open-News-Plattform „NewsAssignment.Net„. Er plädiert für einen Schulterschluss mit dem Internet anstatt dieses zu bekämpfen. Zeitungsmacher sollten ihr Produkt neu erfinden und das Potential des Internets nutzen. Im Interview mit Stephan Weichert und Alexander Matschke äussert er sich auf NZZ Online im Beitrag „Es ist alles keine Katastrophe“ über die Entwicklung des Journalismus. Es gibt also doch Journalisten, welche die Zeichen der Zeit erkannt haben.

Markenführung im Internet

Den Begriff „Markenführung“ verstehen in der Regel nur Eingeweihte. Gebraucht man allerdings den englischen Ausdruck „Branding“, glauben jedenfalls auch ein paar weniger Eingeweihte zumindest grundsätzlich begriffen zu haben, worum es dabei geht. Wirklich? Wenn man dann ein bisschen nachfragt, was denn ein „Brand“ und was „Branding“ seien, bekommt man bestenfalls „Werbung mit einer Marke für Produkte und Unternehmen“ oder auch Stichworte wie „Differenzierung“ und „Wettbewerbsvorteil“ zu hören – denn so steht es auch in Wikipedia. Wirklich hilfreich und klärend ist das aber nicht. Umso weniger überrascht es, wenn dann diese nur nebulös verstandenen Ansätze auf den Onlinebereich übertragen werden.

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Warnung vor Weihnachtsgrusskarten

Weihnachtsgrusskarten zu verschicken hat eine lange Tradition. Die Wahl der passenden Karte wird vielen zur Qual und dann müssen diese auch noch gekauft werden. Die Portokosten sind für viele ein zusätzliches Hindernis. Erlösung verspricht hier der Cyberspace. Das Internet senkt die Hürden und bietet mit Email und elektronischen Weihnachtsgrusskarten eine meist kostenlose Alternative.

Aber Achtung! Auch Verbreiter von Schadsoftware haben diesen Absatzkanal für sich entdeckt. Diese Cyber-Kriminellen bieten eine Vielzahl entsprechender Internetdienste an oder versenden gleich selber unaufgefordert elektronische Weihnachtsgrüsse an die Liste ihrer Spam-Empfänger. Die Freude über die vermeintliche Aufmerksamkeit ist nur von kurzer Dauer. Als kostenlose Zugabe liegt dem Email im Anhang ein unliebsames Überraschungsei bei. Beim Öffnen istalliert sich die Schadsoftware selbständig – oft auch unter Ausnützung von Schwachstellen im System. Betroffen sind die unterschiedlichsten Dateiformate: PDF, Bilder, Musik, Videos, Flash, Powerpoint, Word, Excel, etc. Alternativ gibt’s einen Link auf eine Webseite, wo die Grusskarte einschliesslich dem Virus abgeholt werden kann. Wer dann auch noch mit Administrator-Rechten arbeitet hat schnell Pech gehabt.

Im Zweifelsfall sollte man verdächtige Emails gar nicht öffnen, sondern direkt ungelesen löschen. Auch der Computer eines bekannten Absenders kann bereits befallen sein und selbständig Emails an alle Adressen in der Kontaktliste verschicken. Virenfreie Weihnachten zu geniessen ist nur den Vorsichtigen vergönnt.

Samichlaus als Vorbote von Weihnachten

WeihnachtsmannHeute ist „Samichlaus“ (auf Hochdeutsch „Nikolaustag“), doch viele wissen nicht einmal, wer dieser (heilige) Nikolaus war, dessen Namenstag wir jedes Jahr am 6. Dezember feiern. Wer nun einfach an den dicken Mann mit dem weissen Bart und der roten Zipfelmütze denkt, der mit dem mit Geschenken beladenen Rentierschlitten vorfährt und „Hohohohooo!“ ruft, liegt völlig falsch. Das ist nämlich der „Weihnachtsmann“, der weder mit dem Nikolaus noch mit Weihnachten im christlichen Sinn etwas am Hut hat.

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Kommentar-Spammer werden immer dreister

Spam in den Kommentaren ist fast so alt wie die Blogs selber. Neu ist allerdings die Dreistigkeit der Spammer. Mein WordPress-Plugin „Akismet“ hat die zwei folgenden Kommentar-Spams abgefangen:

to: Admin – If You want to delete your site from my spam list, please visit this site for instructions: remove-url.co.cc

to: Admin – If You want to delete your site from my spam list, please visit this site for instructions: stopspamtoday.007sites.com

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