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Zitate und Weisheiten

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zuletzt bearbeitet am Samstag, 10. Juni 2017

Wir gehen durchs Leben und schnappen immer wieder einen Spruch oder einen Gedanken auf. Oft werden wir auch von anderen Leuten oder Ereignissen dazu angeregt, selber einen Gedanken zu entwickeln. Solche Kleinode der Erkenntnis sowie aufschlussreiche Zitate sind in chronologisch absteigender Reihenfolge des Sammelerfolgs aufgelistet:

Wer von der Politik vernünftige Entscheidungen erwartet, hat nicht begriffen, dass der Wille zur Macht grösser ist als alle Vernunft.
[Roland Baader (deutscher Volkswirt und freier Publizist)]

Es gibt keine Reichstenliste auf dem Friedhof.
[Warren Buffett]

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
[Václav Havel (Tschechischer Dramatiker, Essayist, Menschenrechtler, Politiker, Regimekritiker und letzter Staatspräsident der Tschechoslowakei)]

Ich kümmere mich nicht darum, welche Puppe auf den Thron von England gesetzt wird, um dieses Empire zu regieren, auf dem die Sonne niemals untergeht.
Der Mann, der die britische Geldversorgung kontrolliert, kontrolliert das British Empire, und die britische Geldversorgung kontrolliere ich!
[Nathan Rothschild]

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.
[Edmund Burke]

Es ist wesentlich leichter, sich der sich irrenden Mehrheit anzuschliessen, als eine eigene Meinung zu vertreten und sich den Angriffen der Mehrheit auszusetzen.
[Sociobilly]

Wer das Öl kontrolliert, ist in der Lage, ganze Nationen zu kontrollieren; wer die Nahrung kontrolliert, kontrolliert die Menschen.
[Henry Kissinger]

God gives us people to live and things to use, not things to love and people to use.
(Deutsch: Gott gibt uns Menschen zum Lieben und Dinge zum Brauchen, nicht Dinge zum Lieben und Menschen zum Brauchen.)
[unbekannt]

Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.
[Gustave Le Bon, 1895]

Man sollte seine Energie nur dort einsetzen, wo man auch Ziele hat.
[unbekannt]

We must shift America from a needs culture to a desire culture – Wir müssen Amerika von einer Kultur des Bedarfs hinführen zu einer Kultur der Wünsche.
[Paul Maser, Wall-Street-Banker von der Investmentbank Lehman Brothers]

Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines Anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist sie, sofern sie nicht in einem Mangel des Verstandes, sondern des Mutes und der Entschliessung begründet ist, sich seiner ohne Leitung eines Anderen zu bedienen.
[Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, 1783]

Ordnung erfreut die Intelligenz. Unordnung beflügelt die Fantasie.
[unbekannt]

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
[Jean-Jacques Rousseau]

Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
[Edmund Burke, irischer Staatsmann und Philosoph, 1729-1797]

Jedes Kind hat das Recht, irgendwann die Wahrheit über Weihnachtsmann, Osterhase oder Klapperstorch zu erfahren. Und jetzt ist es an der Zeit, dass sich alle, die darüber bereits Bescheid wissen, über das Schuldenmärchen aufklären lassen. Im Klartext: Eher bringt uns der Klapperstorch ein Menschenbaby genau an jenem Tage, an dem Weihnachten und Ostern zusammenfallen, als dass der Staat mit dem Schuldenmachen aufhört. Staatsschulden werden niemals zurückgezahlt. Im Gegenteil: Sie wachsen immer weiter. Sie MÜSSEN sogar wachsen, damit unser Geldsystem überhaupt funktioniert. Der Staat kann also gar nicht mit dem Schuldenmachen aufhören, selbst wenn er dies wollte.
[Raimund Brichta, in seiner Kolumne bei n-tv Telebörse, 11.02.2009]

Die wenigsten Leute haben schon einmal dabei zugesehen, wie Wurst gemacht wird. Und das ist auch gut so. Denn wer es einmal beobachtet hat, kann leicht den Appetit verlieren. Beim Geld ist es ähnlich: Jeder hat es im Portmonee und auf dem Konto, aber im Prinzip weiss kaum jemand, wie es gemacht wird oder wo es herkommt. Und auch das ist gut so. Denn je mehr man übers Geld erfährt, desto eher kann man das Vertrauen in es verlieren. Dabei ist Vertrauen beim Geld mindestens so wichtig wie Appetit bei der Wurst. Im Prinzip ist Vertrauen sogar das Einzige, aus dem Geld besteht.
[Raimund Brichta, in seiner Kolumne bei n-tv Telebörse, 11.07.2008]

Alle Staaten werden für alle Staaten, alle Notenbanken für alle Notenbanken haften, einschliesslich Währungsfonds und Weltbank und vielen anderen internationalen Institutionen. Und alle Staaten werden für alle Banken geradestehen, aber auch alle Notenbanken für alle Staaten und alle Staaten für alle Notenbanken. Alle, alle, alle werden für alle, alle, alle da sein. Und alle wissen, dass keinem von allen etwas passieren darf, weil dann allen etwas zustösst.
[Paul C. Martin in seinem Buch „Cash – Strategie gegen den Crash“]

Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie ihr Geld anderen Leuten ohne ausreichende Kontrolle anvertrauen und frech, weil sie Dividenden fordern, also für ihre Dummheit auch noch belohnt werden wollen.
[Carl Fürstenberg, deutsch-jüdischer Banker, 1850-1933]

Nichts auf Erden ist so schwer zu halten wie der Mund.
[Ewald Balser]

Für viele Leute ist es einfacher den Mund zu halten als ein Versprechen.
[Gustav Knuth, deutscher Schauspieler]

Man braucht sehr viel Geduld, um diese zu lernen.
[Kurt Tucholsky]

Wer mit der Herde geht, kann nur Ärschen folgen.
[Klaus Klages]

Wer in sich geht, darf nicht erschrecken, wenn er ankommt.
[Klaus Klages]

Liberalität heisst doch nicht, für alles offen zu sein und alles zu tolerieren! Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht!
[Edmund Stoiber]

Kurzfristig betrachtet sind Finanzmärkte ‚Majoritätsspiele‘: Es gewinnt derjenige, der erahnt, was die Mehrheit macht.
[Thorsten Hens, deutscher Ökonom, Professor für Finanzwirtschaft und Direktor des Instituts für Banking und Finance (IBF) an der Universität Zürich]

Wissen ist Macht – Unwissen ist Ohnmacht.
[unbekannt]

Die Erbsünde des Kapitalismus ist, dass er die Arbeit zur abhängigen Variablen des Kapitals degradiert hat. […] Das Spätere, nämlich das Kapital, herrscht über das Frühere, nämlich die Arbeit. In der kapitalistischen Ordnung bestimmt also die Wirkung die Ursache. Diese Konstellation stellt die Weltordnung auf den Kopf. Arbeit ist ein personeller Wert, Kapital ein instrumenteller.
[Norbert Blüm in seinem Buch „Ehrliche Arbeit – Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier“]

Die Privatisierung von Allgemeingut ist modernes Raubrittertum.
[Sociobilly]

Unbegrenztes Wachstum in begrenzter Welt ist nicht möglich
[Hans Christoph Binswanger, emer. Wirtschaftsprofessor Universität St. Gallen]

Das Wesen der Börse ist eine Spannung zwischen Gier und Panik. […] Die Leute leiden stärker unter Verlusten, als dass sie sich an Gewinnen freuen.
[Thorsten Hens, Direktor des Swiss Finance Institute der Universität Zürich, im Interview mit dem Tages-Anzeiger]

Die Welt wird von ganz anderen Personen regiert als diejenigen es sich vorstellen, die nicht hinter den Kulissen stehen.
[Benjamin Disraeli (1804-1881), Britischer Politiker und Schriftsteller, in Coningsby, 1844]

There are three kinds of lies: lies, damned lies, and statistics.
(Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, verdammte Lügen und Statistiken.)
[Leonard Henry Courtney (1832-1918), Britischer Politiker und Schriftsteller]

Manche Leute sind bemüht, ihr Gesicht zu wahren, und merken gar nicht, dass sie ihren Arsch schon lange verwettet haben.
[unbekannt]

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.
[Albert Camus (1913-1960), franz. Schriftsteller]

Wer die Wahrheit nicht weiss, der ist bloss ein Dummkopf. Aber wer sie weiss und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!
[Bertolt Brecht]

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
[Albert Einstein (1879-1955), Physiker und Nobelpreisträger]

A fool with a tool is still a fool.
(Deutsch: Ein Dummkopf mit einem Werkzeug ist dennoch ein Dummkopf)
[Ingenieur-Weisheit]

Die Welt ist so schön, wie wir sie sehen (wollen).
[unbekannt]

Leute arbeiten nicht für ein Unternehmen, sie arbeiten für ihren Chef. Wenn einer kündigt, schaue ich mir als Erstes den Chef an.
[Patrick Maeseneire, CEO von Adecco]

Führen heisst dienen.
[aus den Regeln des Heiligen Benedikt]

Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
[Orson Welles]

Wir Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die wir schon hundertmal gehört haben, als die Wahrheit, die uns völlig neu ist.
[Alfred Polgar]

Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmässige Verteilung des Elends.
[Winston Churchill]

Reicher Mann und armer Mann
standen da und sah’n sich an.
Und der Arme sagte bleich:
„Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“
[Bertolt Brecht]

Ein Politiker, der echte Probleme wirklich löst, begeht politischen Selbstmord.
[Sociobilly]

We can either have democracy in this country or we can have great wealth concentrated in the hands of a few, but we can’t have both.
[Louis Brandeis, U.S. Supreme Court Justice (1856-1941)]

Derivate sind legale Wetten auf steigende oder fallende Börsenkurse des Basiswertes. Sie generieren insgesamt keinen Mehrwert sondern lediglich Transaktionskosten. Sie dienen dazu, durch Überwälzung von Risiken auf andere Marktteilnehmer Gewinne zu erzielen, wobei die Verlierer im Wettspiel für diese Gewinne bezahlen müssen. Derivate sind reine Spekulationsobjekte. Nicht umsonst nannte sie Warren Buffet „finanzielle Massenvernichtungswaffen“.
[Sociobilly]

Der Börsenhandel lebt von der Bandbreite des Optimismus und Pessimismus der Marktteilnehmer.
[Sociobilly]

Dummheit und Ignoranz sind das Privileg der Idioten.
[Sociobilly]

Wer die Wahrheit nicht kennt, der ist nur ein Dummkopf.
Wer die Wahrheit kennt und sie Lüge nennt, ist ein Verbrecher!
[Galileo Galilei]

Solange wir nicht wissen, wie menschliche Intelligenz zustande kommt, können wir keine künstliche Intelligenz schaffen.
[Reinhard Furrer (1940-1995), dt. Physiker, Wissenschaftsastronaut und Hochschullehrer]

Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.
[Afrikanisches Sprichwort]

Überwachung im Namen der Sicherheit ist für die Gesellschaft wie der Entzündungshemmer Cortison für den Körper: wirkt nur bedingt gegen Symptome, bläht den Körper auf und macht träge.
[Sociobilly]

Die Kontakte in die Welt bündeln sich auf dem privaten Computer. Ein Staat, der darauf zugreift, weiss fast alles. Wer ihm das zugesteht, hat das Recht liquidiert, ein Leben ohne Aufsicht zu führen.
[Stephan Speicher: Unter Aufsicht, Berliner Zeitung, 11.07.2007]

Nur einfache Menschen entscheiden nach nur einfachen Kriterien.
[Sociobilly]

Nur ein Niemand strebt danach, ein Jemand zu sein.
Only a nobody wants to be somebody.
[Sociobilly]

The more informative your advertising, the more persuasive it will be.
[David Ogilvy (1911-1999)]

You cannot bore somebody into buying.
[David Ogilvy (1911-1999)]

Branding is about getting your prospects to see you as the only solution to their problems.
[Rob Frankel, „The Revenge of Brand X“]

Branding ist die hohe Kunst der angenehmen Gehirnwäsche, um Produkte und Dienstleistungen zu einem überhöhten Preis an den Mann oder an die Frau zu bringen.
[Sociobilly]

A product is something you sell, but a brand is something you stand for.
[Paul Schrage]

Muss man wirklich auf Menschen neidisch sein, die all ihre Lebenszeit in Geld umtauschen?
[Peter Hohl]

Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.
[Konfuzius]

Vernetztes Denken belastet das Hirn – sofern man eines hat.
[Sociobilly]



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2 Kommentare

  1. Kommentar von Lukas
    Mittwoch, 18. Februar 2009; 23:16

    Also für mich hat das Afrikanische Sprichwort am meisten Aussagekraft und Weisheit in sich. Macht einen irgendwie gemütlicher und lässt einen alles geruhsamer angehen. Sollte man sich in unserer Welt des Öfteren zu Herzen nehmen.

  2. Kommentar von andreo sandman
    Sonntag, 29. Januar 2012; 14:08

    wer jeden tag 9 stunden abeitet hat keine zeit mehr geld zu verdienen.
    -> Dr.Logo.ch

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