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Werte

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zuletzt bearbeitet am Mittwoch, 17. Dezember 2008

Werte bestimmen unser Denken und steuern unser Handeln. Sie bilden das Fundament für Vertrauen und Kommunikation, denn sie beeinflussen unser Verständnis von Botschaften und damit auch unsere Reaktionen auf Reize und Einflüsse. Folglich bildet unser Werteverständnis die Basis unseres Seins und Zusammenlebens.

Wahre Werte sind situationsunabhängig, zeitlos und bilden somit eine Konstante. Werte dienen dem Messen und Vergleichen, um Gleiches und Unterschiedliches zu erkennen und Unerwünschtes aussortieren zu können. Ein Wert ist für sich allein zunächst einmal nur eine Metrik und bekommt seine Wertung erst durch die Anwendung in einem bestimmten Kontext. So gesehen sind Werte je nach Relevanz gewissermassen Führungsgrössen.

Werte haben eine normative Funktion. Ihre Relevanz zeigt sich dabei in ihrer prägenden und integrativen, sowie sinn- und gemeinschaftsstiftenden Kraft. Soziale Systeme können sich nur auf der Grundlage gemeinsamer Wertorientierungen bilden, denn nicht irgendein gemeinsamer Zweck sondern die Orientierung an gemeinsamen Werten hält eine Gesellschaft zusammen. Das Gleiche gilt entsprechend auch für ein Unternehmen. Unser Wertesystem ist die Grundlage unserer Kultur und unseres Rechtsverständnisses. Jeder Konflikt ist immer (vor allem auch) ein Wertekonflikt.

Vieles im Leben mag relativ sein, das heisst es kommt jeweils auf den Standpunkt beziehungsweise das Bezugssystem an. So lehrt es uns Einsteins Relativitätstheorie. Werte hingegen sind (wenn auch aus subjektiver Sicht) immer absolut, denn sie sind das Bezugssystem, an dem wir uns orientieren.

Werte beinhalten drei wesentliche Elemente:

  • Werte befriedigen primär das Grundbedürfnis nach Orientierung und Sinn und geben Identität.
  • Werte sind der Grund für unser Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein. Die Trägerschaft von (gemeinsamen) Werten ist für uns Verpflichtungsgrund bzw. Loyalitätsmotiv.
  • Wertvermehrung ist Ausdruck des Strebens nach Höherem.

Bereits aus den Schriften antiker Philosophen und der Bibel kennen wir die Forderung, dass sich jedwelches gesellschaftliche und wirtschaftliche Handeln an gewissen ethischen und moralischen Grundsätzen bzw. -werten zu orientieren hat. Dabei sprechen wir heute von „Business Ethik“ und „Political Correctness“. Wer nachhaltige Beziehungen (zum Beispiel zu seinen Kunden) pflegt, der baut diese auf bestimmten Werten auf. Damit bezieht er Position und signalisiert klar sein Werte- und Verantwortungsbewusstsein.

Für beinahe alles, was wir in der modernen Wirtschaftswelt als wichtig und wertvoll erachten, richten wir entsprechende Managementsysteme ein: Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Risikomanagement, Human Resource Management, etc. Das allen diesen Systemen gemeinsame Ziel ist die Sicherung und Mehrung der entsprechenden Werte.



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