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9/11 als Zäsur in der Geschichte

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von Sociobilly am 5. September 2011

Das Erste, das im Krieg stirbt, ist die Wahrheit. Und die USA sind schon seit über 20 Jahren im Dauerkriegszustand gegen die islamische/arabische Welt. Offiziell kämpfen sie für die Befreiung und Demokratisierung der Länder. Sie geben vor, Freiheit, Frieden und Wohlstand zu bringen. In Wahrheit geht es wie schon immer bei Kriegen einzig um Geld und Macht. In diesem Fall spielt vor allem aber auch der Kampf um Ressourcen (Erdöl/-gas, Metallerze, seltene Erden, etc.) und die Kontrolle über deren Abbau und Nutzung eine entscheidende Rolle.

Was haben der Irak und Afghanistan mit 9/11 zu tun? Gar nichts! Sadam Hussein sympathisierte lediglich mit Al Kaida, weil diese den gleichen Feind bekämpfte, und Bin Laden hatte sich angeblich bei den Afghanen versteckt, wofür bis heute kein einziger Beweis veröffentlicht wurde. Das reichte dann aber schon als Rechtfertigung, um in die jeweiligen Länder mit brutalster Militärgewalt einzufallen, massenhaft Menschen zu ermorden und grosse Teile der Infrastruktur dem Erdboden gleich zu mache, um selbige kurz darauf selber wieder aufzubauen. Die Aufträge dazu erhalten US-Unternehmen und bezahlt wird das Ganze auf Kosten des Steuerzahlers, der für die auf Pump finanzierte staatliche Konjunkturförderung unter humanitärer Flagge gerade stehen darf. Tausende Menschen mussten mit ihrem Leben für den „Krieg gegen den Terror“ bezahlen. Da darf dann wohl die Frage erlaubt sein, wer denn nun eigentlich wirklich der Terrorist ist.


9/11 – die Terrorlüge wird 10 Jahre alt

Der 11. September 2001 ist gleich nach Christi Geburt das wohl prägendste Ereignis der jüngeren Menschheitsgeschichte. Es hat die Gesellschaft und das Leben auf dem ganzen Planeten Erde innert weniger Jahre verändert wie sonst kein anderes Ereignis. Entstanden ist eine Kultur der Angst und Einschüchterung. Die sowohl von den Mainstream-Medien als auch von den meisten Politikern allseits beschworene Terrorgefahr hat zur Paranoia in weiten Teilen der Bevölkerung geführt und neuen Überwachungs- und Sicherheits-Gesetzen den Weg geebnet, mit denen Grundrechte wie die Privatsphäre schrittweise abgebaut und soziale Errungenschaften mit Füssen getreten werden. Im Namen der Sicherheit müssen wir uns bespitzeln und überwachen lassen. Reisen, Finanztransaktionen und jegliche Art der Kommunikation über elektronische Verbindungen – alles wird ohne jeglichen Verdacht auf eine Straftat protokolliert, weil seit 9/11 jeder unter Generalverdacht steht, ein Terrorist zu sein.

Die Angst vor dem Terror wurde uns systematisch in die Gene programmiert. Wir akzeptieren alles, was im Namen unserer Sicherheit getan wird. Sogar bei Open Air Konzerten und Quartierfesten wird heute ein Aufwand für die „Sicherheit“ betrieben, der früher höchstens beim Besuch von Staatsoberhäuptern üblich war. Absurd, pervers und einfach nur irre!